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ProSiebenSat.1 Media-Aktie: Die Großaktionäre machen Kasse


15.02.2013
Frankfurter Tagesdienst

Detmold (www.aktiencheck.de) - Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" raten engagierten Anlegern von der ProSiebenSat.1 Media-Vorzugsaktie (ISIN DE0007771172 / WKN 777117) abzuspringen.

Die beiden Investmentgesellschaften KKR und Permira hätten angekündigt, sich von den in ihrem Besitz befindlichen Vorzugsaktien ohne Stimmrecht zu verabschieden. Eine unmittelbare Folge der Trennung sei eine deutliche Ausweitung des Streubesitzes. Die Gewichtung des Titels im MDAX (ISIN DE0008467416 / WKN 846741) werde zunehmen.

Aus Sicht der abgebenden Großaktionäre habe der Verkauf von knapp 20 Mio. Aktien in erster Linie finanzielle Bedeutung. Rund 500 Mio. Euro wolle man mit der Platzierung verdienen. Das Geld werde die von den beiden Aktionären gegründete Lavena Holding dazu nutzen, um Schulden abzubauen. Lavena halte weiterhin 88 Prozent der ProSiebenSat.1 Media-Aktien.


Der Verkauf der Vorzugsaktien sei nur ein erster Schritt. Mittelfristig würden sich die beiden Großaktionäre auch von ihren Stammaktien trennen. Diese seien zurzeit nicht börsennotiert, müssten also abseits des Aktienmarktes an einen Käufer abgegeben werden. Um den ein oder anderen Interessenten zu ködern, seien die Investoren sogar dazu bereit, ihre Macht zu teilen. So sollten die Vorzüge im Rahmen der nächsten Hauptversammlung mit einem Stimmrecht ausgestattet werden, um die Aktien aufzuwerten.

Für die Anleger sei das laufende Ausstiegsszenario zunächst einmal unwillkommen. Die heutige Reaktion des Aktienkurses zeige bereits, wohin die Reise in den nächsten Wochen gehen dürfte. Die Aktienschwemme werde den Kurs weiter belasten. Wer momentan nicht engagiert sei, sollte das Geschehen in aller Ruhe von der Seitenlinie aus beobachten.

Wer bereits eine Position in der ProSiebenSat.1 Media-Aktie hält, sollte den Absprung wagen, so die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst". (Ausgabe 23 vom 14.02.2013) (15.02.2013/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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